Reisen

Belgien, Brügge 2017

Mal wieder Zeit für einen kleinen Städtetrip, diesmal ging es nach Belgien, genauer gesagt nach Brügge.

Die vielen schönen kleinen Brücken, die Kanäle, die kleinen Häuser, Bistros, Kaffees, Teahouses und Straßen sind schon fast zu schön um wahr zu sein. Die gesamte Stadt macht den Eindruck im Mittelalter stehengeblieben zu sein (traumhaft).  Es ist einfach ein romantisches Fleckchen Erde in Belgien und für einen kurzen Wochenendtrip geradezu ideal.

Nach einem kurzen Stau und knapp 6 Stunden Autofahrt sind wir in der Nacht von Freitag auf Samstag angekommen und bezogen im Hotel de´Medici Quartier.
Wir gönnten uns zum Abschluss des Abends noch ein paar Nachos, Bier und einen Whiskey an der Hotelbar.

Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es auf Entdeckungstour durch die Stadt.

Wir besichtigten natürlich als erstes den Marktplatz mit dem Belfried. Hier war es morgens noch schön ruhig und fast niemand anzutreffen. Dies änderte sich aber gegen Mittag sehr schnell und der Platz war sehr belebt. Danach machten wir uns auf zum Rozenhoedkaai. Er gilt als der wohl am meisten fotografierte Ort in Brügge (wir finden, zu recht).

Nach dem Laufen durch kleine und verwinkelte Gassen, dem Stöbern in schönen Geschäften und dem ein oder anderen Kauf, ging es für uns zur Bonifatiusbrücke. Diese könnte mit ihrer gesamten Umgebung direkt für jeden Mittelalterfilm als Kulisse dienen.

Vorbei an der Liebfrauenkirche besuchten wir den Beginenhof. Hier leben noch heute Schwestern des Ordens des Heiligen Benedikt. Der Hof ist ein Ort der Ruhe, auf welches mit vielen „Sssst“ Schildern hingewiesen wird. Leider hielten sich die wenigsten Besucher daran.

Durch das Hanseviertel ging es dann in das „Friet-Museum„. Hier gab es die Geschichte der Kartoffel bisher zur höchsten Vollendung, der Belgischen Fritte. Da man an der Kasse als Kombi-Ticket auch gleich das Schokoladenmuseum mitbuchen konnte, sind wir danach natürlich auch gleich auf einen kleinen Abstecher zur Geschichte von Kakao und Schokolade gelaufen. (120 Tasse Schokolade soll ein Inka-König am Tag getrunken haben und so jeden Tag seinen Harem glücklich zu machen…. beeindruckend… ich glaube wir brauchen mehr heiße Schokolade zuhause)….

Vorbei am Burgplatz und dem Jesuitenhaus deckten wir uns mit Belgischem-Bier und Schokolade ein und verstauten diese im Auto. Als Abendessen wollten wir dann in die Brauerei De Halve Maan. Leider war hier die Bedienung alles andere als freundlich, aufmerksam und zuvorkommend, so dass wir nach einem Bier weitergezogen sind (aber das Bier war sehr lecker). Nach Speiß und Trank am Marktplatz ging nach 16 km Fußweg dieser Tag für uns zu Ende.

Am Sonntag machten wir noch einen Abstecher an die See. Es ging nach Oostende (Mein Gott ist dieser Ort hässlich!), nach kurzem Besuch am Strand ging es dann nach Blankenberge (Auch verdammt hässlich) wo wir uns zum Mittagessen über guten Fisch freuten und dann über Zee-Brügge zurück in die Heimat fuhren.

Brügge können wir jedem wärmstens empfehlen!

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