Reisen

Niederlande, Amsterdam 2013

Es war mal wieder an der Zeit für ein Wochenende eine kleine Auszeit zu nehmen. Diesmal haben wir uns im Juli spontan für Amsterdam entschieden.
Nach 3,5 Stunden Autofahrt waren wir auch schon in Amsterdam.
Als Unterkunft hatten wir uns ein kleines B&B (Lieve Nachten) auf einer kleinen künstlichen Insel vor Amsterdam (Zeeburg) ausgesucht. Schnell die Koffer ausgeladen, Tickets für die Straßenbahn gekauft und das Auto auf einem bewachten Parkplatz abgestellt.
Amsterdam hat uns mit herrlichem Wetter begrüßt. Wir genossen die engen Gassen, die Menschen und das Flair der vergangenen Jahrhunderte. Mit der „Iamsterdam Card“ hatten wir freien Eintritt in viele Museen und Vergünstigungen in Restaurants und Geschäften. Diesen haben wir auch ausgiebig genutzt. Neben einem Grachtenmuseum, dem Handtaschenmuseum und vielen weiteren Kleine hat uns besonders die Kirche „Unser lieber Herr auf dem Dachboden“ zugesagt. Hier gläubige Katholiken in mühseeliger Kleinarbeit in die Dachböden von mehreren Häusern eine komplette Kirche errichtet, da Ihr Glaube zu dieser Zeit offiziell verboten war. Es ist wirklich beeindruckend mit welcher Hingabe und Liebe zum Detail hier gearbeitet wurde.

Natürlich durfte eine Bootsfahrt nicht fehlen. Diese haben wir zum Entspannen und Abschalten genommen (Der Micha ist eingeschlafen). Nach einer kleinen Stärkung haben wir uns dann ein paar versteckte Winkel Amsterdams angesehen, das Rotlichviertel und den Abend bei einem sehr guten asiatischem Restaurant ausklingen lassen.

Die Nacht in unserer Unterkunft war ebenfalls traumhaft. Wir haben in einem riesigen Zimmer mit eigenem Bad, Wohnbereich, jeder Menge Bücher und (von den Bewohnern gesammelten) Mitbringseln aus der ganzen Welt verbracht. Morgens gab es ein Frühstück mit Früchten aus dem eigenen Garten und Produkten von umliegenden Bio-Höfen.  Ein wirklich liebes und fürsorgliches Paar welches diese B&B betreibt.

Auch den nächsten Tag haben wir mit dem Erkunden der Stadt verbracht. Auch in dieser Stadt wird es einem nicht langweilig. Ein Besuch des Dungeons brachte uns das „alte“ Amsterdam etwas näher. Ein sehr schöner Teil des Tages war der Besuch um Bols Museum. Hier wurde uns die Kunst der Herstellung und Verkostung von Geneva näher gebracht. Dies führte dazu, dass wir bereits mittags „leicht“ durch Amsterdam schwebten. Danach haben wir das schöne Wetter im Vondel Park genossen.

Nach einem weiteren schönen Frühstück ging es dann am Sonntag nochmals kurz in die Stadt einen Blumenmarkt besuchen und etwas shoppen.  Besonders gefallen hat uns das „lockere“ Leben in Amsterdam. Man hat nie den Eindruck einer hektischen Großstadt bekommen. Die Stadt hat einer sehr positive Grundstimmung und offene freundliche Bewohner. Dies erkennt man allein schon daran, dass man beim Bummeln durch die Gassen bei vielen Leuten direkt in die schmalen Häuser schauen kann und sie beim „Leben“ beobachten.
Wir kommen definitiv wieder!

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